Auf Hit Run erschien
auch sein erstes Dub-Album Cry Tuff Dub Encounter
Part 1, ein Meisterwerk des Dub's, welches die Versionen von der Message From
The King beinhaltet. Ein im Sound derartig innovatives Album entsprach Prince Far I's
Art, dem A. Sherwood am Mischpult durch Overdubbing seinen voluminösen Druck verlieh.
Solche Abmischungen wie The Right Way, A Message, The Encounter, Prince Of Peace
und nicht zuletzt Long Life, wo zu Beginn der Dub Version eine außerordentliche
Spannung entsteht, indem er Trommeln im Echo und Hall zwischen den Kanälen hin und her
schwirren ließ, um so das Verlangen nach dem kraftvollen Groove beim Zuhöhrer zu
steigern, das erst mit dem Einsetzen der voluminösen Bassline auf einen Schlag befriedigt
wird.(1)

Noch im
selben Jahr kamen seine ersten 12 inches auf Hit Run heraus,
wie z.B. African Land, welches er für seine Frau Carol Kalphat
schrieb, als DJ war Clint Eastwood dabei, und The
Ungodly mit George Calstock und dem DJ U-Black. 1979 folgten dann Jah
Will Explain mit Naggo Morris und Love Jah Only mit Bim
Sherman, sowie Higher Field Marshall
- I And I The Chosen
One, welches er mit Peter Broogs zusammen
aufnahm.(2)
Er wechselte
danach zu dem englischen Label Trojan, unter dem er 1979 das Album Free From Sin heraus brachte. Die Aufnahme wurde mit
Style Scott am Schlagzeug und Errol Holt am Bass im Harry J Studio
und im Treasure Isle Studio, unter Sylvan Morris und Errol Brown eingespielt. Light Of
Fire, Call On I In Trouble, Siren und Free From Sin waren
charakteristisch für das Werk, mit dem er sich auch in der immer stärker aufkommenden
Dance Hall Szene behaupten konnte.
Auf dem Hit Run Label veröffentlichte er
dann sein Dub-Album Dub To Africa, welches auch
unter den Namen Prince Far I Dub ebenfalls auf Hit Run (Pre-Hit Run)(3)
bekannt ist. Die Scheibe beinhaltet die Dubs der Free From Sin. Es war ein
durchschnittliches Album, das durch seine komplexen Rhythmen bestach und sich merklich von
der Linie seiner Cry Tuff Dub Serie absetzte.
Er wechselte dann zu
dem englischen Daddy Kool Label, wo er Ende 1979 seine Cry Tuff Dub-Serie
fortsetzte. Er veröffentlichte sein viertes Dub-Album, The
Cry Tuff Dub Encounter Part 3. Ein Album, welches sich deutlich von seinem
Dub To Africa Werk unterschied.
(1) vgl. Wynands, Rene (1995): a. a. O., S.108-120
(2) Insgesamt erschienen 34 Singles (12 Inches) verschiedener Interpreten auf den Hit Run
Label.(SCALP, Media for Music (1997): a.a.O.)
(3) vgl. Schmellekamp, Dieter (1996): Roots Rock Special, 6 Auflage, BRD;Mondorf. S.
171. Anzumerken ist, daß die Platte in der Herman Moter, Reggae Discography, Minotaurus
Projekt. BRD, Pfungstadt(1982), Erstauflage (1983), auf Seite 132 mit der Label Nr. PF 001
(Prince Far I Eigen Label) aufgelisted ist. Weitere Informationen hierzu; siehe
Discographie - "Dub To Africa" Seite 48.